Die destruktive kritik veranstaltet regelmäßig Vorträge und Diskussionen zu aktuellen politischen Entwicklungen sowie grundlegenden Fragen zu Staat und Kapital. Hierbei wird geklärt, wie und warum Staat und Kapital eine Welt schaffen, die der Mehrheit der Leute alles andere als bekommt.
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Dienstag, 27. Januar 2025, 19:00 Uhr
Jugendherberge Münster (Jugendgästehaus Aasee)
Bismarckallee 31, 48151 Münster
Die Lage in Venezuela
vor der Entführung des
Präsidenten Nicolás Maduro
Ölreichtum als Basis
eines staatlichen Aufbruchs
im Hinterhof der USA
Das Land Venezuela befindet sich aktuell im Zentrum medialer Aufmerksamkeit. Das Publikum erfährt allerlei Details über die militärischen Operationen der US-Streitkräfte gegen den Staatspräsidenten Venezuelas und gegen Öltanker, die für dessen Land und seine ebenfalls unbeliebten Verbündeten agieren. Nur noch kurz angerissen werden die Zustände im Land („Korruption“, „Armut“) und seine ökonomische Lage („Misstrauen des Finanzmarkts“), weil sich damit so schön illustrieren lässt, dass die „linksautoritäre“ Regierung Maduro kein Mitleid verdient. Nicht zu verwechseln sind solche Einlassungen mit einer Analyse der Bezugnahme des venezolanischen Staats auf sein Volk und seine ökonomische Ressourcen, mit einer Analyse der Widersprüche und Drangsale, die die Chavisten vorgefunden haben oder ihnen bei der Durchsetzung ihres Programmes begegnet sind. Auf dem Termin wollen wir eine solche Analyse leisten. Grundlage der Debatte ist der Artikel „Venezuela: Der Niedergang des ‚bolivarischen Sozialismus‘ und seine Gründe“, erschienen in der Zeitschrift GegenStandpunkt, Nr. 2/2018 (S. 79 – 102). Alle, die zu diesem Thema etwas hören oder sagen möchten, sind herzlich willkommen.